How it began / Wie alles begann

england_small     Today my blog about always poet is getting started. Here goes…

Ten years ago I had an idea.

I’ve always worked with poems, older ones and modern ones. And I’ve always made the experience that if it’s performed in its purest way directly addressed to the listener, it awakens so many feelings, even today in our rational world. Poems catch people’s emotions. The smaller the dose of the performer him-/herself the greater the emotions are. So, the recipe for those emotions is the very, very small dose.

Poems tell us about the things in life that really matter: love, friendship, whether replied or not, the challenges life gets us, courage, the fear of failure and last but not least humanity. Topics that will always be important and have always been, 400 before Christ and today, in 2015.

Poems are not meant to be forgotten, rottening in some shelves in the attic. They are meant for our daily life and what it brings, they belong to us like every other thing, whether it’s our job, our (existent?) lovelife, our visit at the dentist’s yesterday or our family with or without children, dogs and cats.

Still, it takes no time and no money. It’s only a few minutes a day, a few minutes for our feelings.

A performer. A poet. A poem. Closeup into the camera. Pure. Honest. The small dose makes the difference.

Ten months ago I learned that life is too short for non-lived ideas. So I started this. Fortunately, I had a guest staying that was so open and excited for this, that I could really do it. But more about him next time..

My English is not the best since I am no native, hopefully you’ll understand everything anyways.

Here it is. My always poet. And it’s just the beginning.

See you soon!


deutsch    Heute starte ich meinen always poet blog!

Trotz kompletter Ahnungslosigkeit stelle ich mich den Herausforderungen der Dauerbedienung und hoffe, ihr habt so viel Freude daran, wie es mich bislang glücklich gemacht hat, dieses kleine Projekt, das so viel will. Los geht’s.

Vor 10 Jahren hatte ich eine Idee.

Meine Erfahrungen mit klassischen Texten haben immer wieder gezeigt, dass sie Menschen bis heute sehr wohl berühren. Wenn auf deklamierendes Pathos verzichtet wird und die Worte so klar und ehrlich wie möglich direkt an den Zuhörer gesendet werden. Je kleiner die Dosis, umso einfacher ist der Inhalt für die anderen zu erfassen und zu genießen. Kleine Dosis also.

Gedichte erzählen uns von den Dingen im Leben, auf die es wirklich ankommt: Liebe, Freundschaft, erwidert oder nicht, die Erfüllung des Lebens und die Zweifel darüber; manchmal auch das Versagen, das uns vor die Aufgabe stellt, irgendwie wieder auf die Füße zu kommen. Mut aufzubringen, wenn wir genau davon nichts mehr haben. Die Liste ist lang, die Themen menschlich mit immerwährender Gültigkeit.

Lyrik ist nicht dazu bestimmt, mit hübschem Goldschnitt geschlossen im Regal zu verstauben. Gedichte sind zum täglichen Gebrauch geschrieben und gemacht worden, manche vor sehr langer Zeit. Das Gedicht gehört in unseren Alltag wie Frühstück, Schule, Beruf, Partnerschaft (vielleicht), Liebe (hoffentlich), Sex (ja bitte), Zahnarztbesuchen, Geburtstagsparties, viel oder ein bisschen Sport, mit oder ohne Familie, Hund und Katze.

Keine Zeit? Aber klar doch. Kein Geld? Kost’ nix, so ein Gedicht anschauen.

Ein Gedicht direkt in die Kamera gesprochen in Nahaufnahme. So ehrlich und klar wie möglich, sonst nichts. Bei freundlicher Betrachtung sehen wir immer auch ein Stück von der Persönlichkeit des Sprechers/der Sprecherin. Das ist sehr unterschiedlich und ganz wundervoll. Ein schönes Projekt. Und? Habe ich es gemacht? Nein, habe ich nicht. Etwas anderes, ja, aber nicht das. So verging Zeit, jede Menge.

Vor 10 Monaten nun habe ich aufgrund besonderer Umstände in meinem Leben begriffen, dass es ganz schnell zu spät sein kann, wenn man Träume immer weiter in die Zukunft schiebt. Dass ich meinen wahr machen muss, sofort anfangen, unbedingt.

Glücklicherweise hatte ich zu dieser Zeit einen ganz wunderbaren Gast bei mir, der herrlich offen für das Projekt always poet war. Einige von euch kennen ihn natürlich schon. Er war der Erste. Der erste von inzwischen vielen.

Mehr über ihn das nächste Mal. Bleibt dran.

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